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KURT RAPF
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Biographie

entstammt einer Wiener Musikerfamilie und erhielt seine musikalische Ausbildung an der Wiener Musikhochschule, wo er seine Studien in den Fächern Dirigieren, Orgel, Cembalo, Klavier und Komposition abschloß.

Die ungewöhnliche Vielseitigkeit von Kurt rapf zeigte sich bereits in frühester Jugend. Kurz nach Ende des 2. Weltkrieges gründete er das 'Collegium Musicum Wien', das er bis 1956 sehr erfolgreich leitete.
In dieser Zeit begann auch seine internationale Karriere als Dirigent, Organist und Begleiter. Zürich holte ihn ans Opernhaus, wo er u.a. als Assistent von Hans Knappertsbusch wirkte, Wien berief ihn an die Musikakademie, prominente Sänger und Instrumentalisten arbeiteten mit ihm als Begleiter. Seine Orgelabende brachten ihn in die erste Reihe der international anerkannten Organisten.

1953-1960 Musikdirektor der Stadt Innsbruck. Ab 1960 brachten intensive Rundfunk- und Fernsehtätigkeit, viele internationale Tourneen auf allen Kontinenten, Mitwirkungen bei zahlreichen Festivals internationale Wertschätzung.

Der Komponist Kurt Rapf schuf an die zweihundert Werke für Orchester, Soloinstrumente und Kammermusik, mit denen er im In- und Ausland große Erfolge erzielen konnte. Er schrieb Auftragswerke für den ORF, zahlreiche Orchester, Solisten und Ensembles.

1970-1987 Leiter des Musikreferates der Stadt Wien, 1970 Präsident des Komponistenbundes (bis 1983) und Verleihung des Berufstitels 'Professor'. Seit 1980 ist Kurt Rapf Präsident der Österreichischen Künstlerunion.

1981 erhielt er als einziger Europäer den 'Outstanding Composition Award' für die Komposition und Uraufführung seines Orchesterwerkes "Poème symphonique" beim Yamaha-Festival in Tokyo.

1982 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse.

1986 gründete Kurt Rapf die 'Wiener Sinfonietta', ein Kammerorchester, das er seither sehr erfolgreich, mit Konzerten im In- und Ausland leitet.